Die "Washington Post" legte mit einer Abo-Zahlung einen Fake-Account für Markey samt Verifikations-Häkchen an, während der Senator schon lange offizielle Profile bei dem Dienst hat. Schlimmer noch: Zumindest in der Smartphone-App hieß es auch beim gefälschten Account, dass er wegen seiner Bedeutung verifiziert worden sei. Damit war er nicht mehr vom echten zu unterscheiden.
Markey warf Musk daraufhin vor, dass dessen "schnelle und willkürliche" Änderungen an der Plattform Twitter zu einem "Wilden Westen der sozialen Medien" machten. "Das ist inakzeptabel", schrieb Markey und forderte von Musk Erklärungen zum Verifikations- System.

Musk reagierte bei Twitter trotzig: "Vielleicht ist es, weil ihr echter Account wie eine Parodie daherkommt?" Markey erinnerte ihn daraufhin daran, dass Twitter Verpflichtungen bei der mächtigen Verbraucherschutz-Aufsicht FTC habe eingehen müssen und der von Musk geführte Elektroautobauer Tesla von der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA wegen Todesfällen untersucht werde.

Der Senat kann Unternehmenschefs zu Anhörungen vorladen. Nach der jüngsten Parlamentswahl ist bereits absehbar, dass die Demokraten die Kontrolle über die Kongresskammer behalten werden. (dpa/st)

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