Auch im sportlichen Bereich der Chef  

Nach dem Abgang von Rangnick 2019 gab Mintzlaff auch im sportlichen Bereich des Clubs die Richtung vor. Ohne seine Zustimmung passierte nichts. Bisweilen bevorzugte der frühere Leichtathlet Alleingänge, wenn es ihm nicht schnell genug voranging. Die durchaus enge Beziehung zu Rangnick zerbrach über die Jahre, man trennte sich nicht in Harmonie. Kürzlich wurden die Differenzen jedoch ausgeräumt und das Duo zeigte sich wieder gemeinsam in einer Loge. Vor dem Spiel gegen Bayern München am 20. Januar soll Rangnick offiziell verabschiedet werden - nun könnte es ein doppeltes Adieu geben.

Neben Mateschitz' Sohn Mark und dem thailändischen Besitzer von Red Bull wird Mintzlaff einer von drei mächtigen Männer der weltweit bekannten Marke. Er soll die Sportaktivitäten des Unternehmens mit Investments unter anderem im Fußball, Eishockey, Formel 1 und Segeln ebenso wie den TV-Sender Servus-TV verantworten.

Die Zukunft von RB Leipzig ist auch nach dem Tod von Mateschitz gesichert, das hatte Mintzlaff erst jüngst betont. "Ich erwarte und befürchte keine Veränderungen in der Unterstützung durch Red Bull. Wir werden das, was hier aufgebaut und entwickelt wurde, auch in Zukunft mit der gleichen Leidenschaft und Motivation fortsetzen", sagte Mintzlaff am Mittwoch der "Sport Bild". Sein Wechsel zum Geldgeber stand da bereits fest. (Tom Bachmann, dpa/st)

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