Gisele Bündchen ist seit 2009 Goodwill-Botschafterin des Umweltschutzprogrammes der Vereinten Nationen und hat in verschiedenen Projekten etwa im Bereich der Biodiversität oder dem Schutz von Wildtieren mitgewirkt. Nun ist sie auch erste Beraterin für Umwelt- und Community-Projekte in der Geschichte des Unternehmens. Denn nach eigenen Angaben will IWC ihr Nachhaltigkeits-Engagement in den Bereichen Biodiversität und Gemeinwesen weiter ausbauen. 

"Dass ich mich gemeinsam mit IWC für den Schutz unseres Planeten engagieren darf, freut mich sehr. Denn wir teilen die Überzeugung, dass wir alle mehr tun können – und auch mehr tun müssen. Nutzen wir unsere Stimme und unseren Einfluss, um uns für die Umwelt und die Gesellschaft stark zu machen. Ich bin gespannt darauf, was wir zusammen für das Wohlergehen von künftigen Generationen erreichen können", sagt Bündchen.

Fortschritte bei den Nachhaltigkeitszielen für 2022

2020 hatte IWC neun Ziele definiert, die bis 2022 erreicht werden sollten. Trotz der globalen Pandemie konnten nach eigenen Angaben viele davon erreicht und bei anderen grosse Fortschritte erzielt werden. Dazu gehören unter anderem die RJC Chain of Custody Zertifizierung, nach der das in der Lieferkette verwendete Gold und Platin rückverfolgbar ist und verantwortungsvoll beschafft wurde, sowie die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energie weltweit. Außerdem Ziele in den Bereichen Arbeitgeberkultur, faire Bezahlung und Besetzung von Führungspositionen, verwendete Arbeitsmaterialien und ehrenamtliche Tätigkeiten der Mitarbeitenden. Im Bereich der Produkte selber führte die Schweizer Manufaktur zudem neben Armbändern auf Papierbasis auch pflanzenbasierte Materialien ein, die zudem keine erdölbasierte Stoffe oder Plastik enthalten und zu 100 Prozent recycelbar sind.

"Nachhaltigkeit durchdringt sämtliche Abteilungen und Ebenen unserer Organisation. Das geschärfte Bewusstsein bewirkt, dass wir Innovationen konsequent vorantreiben und gezielt Möglichkeiten suchen, die sich verantwortungsvoll handelnden Unternehmen bieten. Der neue Bericht bekräftigt unseren Willen zu Transparenz und unterstreicht unser Engagement für Nachhaltigkeit – kompromisslos und ohne Ausreden", sagt Chris Grainger-Herr, CEO von IWC Schaffhausen.

Der 60 Seiten starke Nachhaltigkeitsbericht wurde unter Berücksichtigung der Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt und steht auf der Seite von IWC Schaffhausen zum Download bereit.


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Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.