Die Kampagne läuft Online, auf Social Media, über Video-on-Demand und Out Of Home in London, Starcom kümmert sich um die Media-Ausspielung. Zum Finale wird Visa in der letzten Turnierwoche den Picadilly Circus mit Deep Screens und einer beleuchteten 3D-Version der "Player of the Match"-Trophäe ausstatten. 

Die Idee zur Kampagne basiert laut Campaign auf einer Erhebung, wonach sich Mannschaftssportarten positiv auf Unternehmerinnen und ihr gesellschaftliches Engagement auswirken. Dieses Thema wird zusätzlich in einer nationalen PR-Kampagne aufgegriffen werden, zu der auch die Videoserie "Team talks" mit führenden Fußballerinnen und Kleinunternehmerinnen gehört. Hinzu kommt eine Partnerschaft mit The Guardian, die eine Berichterstattung in Audio-, Digital- und Printmedien vorsieht sowie Sponsorings im Podcast "The Guardian's Women's Football Weekly" und im etablierten Frauenfußball-Newsletter des Magazins.

"Man kann sich nicht für etwas begeistern, das nicht sichtbar ist"

Eine weitere Partnerschaft besteht mit Sky Sports, wo in einer Reihe von Kurzfilmen Fußballstars wie die aktuelle englische Spielerin Fran Kirby und die ehemalige englische Spielerin Karen Carney vorgestellt werden. In der Serie werden unter anderem Themen wie Spitzenleistungen, die Zukunft des Fußballs und die Bedeutung der Unterstützung von Fußballerinnen während ihrer Karriere und darüber hinaus behandelt. Carney ist auch Mitbegründerin der Visa-Initiative "Second Half", die Fußballerinnen in Europa dabei unterstützt, ihre Karriere nach dem Ende ihrer aktiven Spielzeit zu planen.

"Wenn der Frauenfußball sein volles Potenzial ausschöpfen will, braucht es Zeit, um die Öffentlichkeit, die Presse und die Qualität der Spiele zu erreichen", so Farina. "Aber wir wollen sicherstellen, dass wir dazu beitragen, alle Hindernisse zu beseitigen, die diese Entwicklung behindern könnten. Die Berichterstattung und die Sichtbarkeit sind also entscheidend. Man kann sich nicht für etwas begeistern, das nicht sichtbar ist."


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Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.