Riccitiello plädiert dafür, mit Mikrotransaktionen in Spielen "das Geld in Taschen" rauszutragen. Die Zeit der Vollpreisspiele, wie wir sie aus früheren Jahren kennen, sei endgültig vorbei. Immerhin: Der CEO entschuldigte sich mittlerweile auf Twitter kleinlaut für seine Wortwahl. Das übliche Spielchen: Die Medien seien schuld und würden sein "Idioten"-Zitat aus dem Zusammenhang reißen. Dabei ist es genau SO gefallen...

Als großes Vorbild sieht die Spielebranche das Game "Diablo Immortal", das Mikrotransaktionen aggressiv ins Spiel gedrückt hat. Spieler können in dem Spiel bis zu 100.000 US-Dollar ausgeben, wenn sie wollen. Zwar wurde das Game bei Metacritic genau deshalb als "schlechtbewertetstes Spiel aller Zeiten" aufgeführt, doch gleichzeitig hat Entwickler Blizzard mit dem Konzept im ersten Monat der Veröffentlichung 50 Millionen Dollar eingespielt, mit genau jenen Mikrotransaktionen.