Datenschutz: Über die Hälfte will wissen, wie ihre Daten verwendet werden

Die Erhebung stellte auch fest, dass 28 Prozent der Befragten sich im Vergleich zum Vorjahr mehr Gedanken über Datenschutzpraktiken von Online-Unternehmen machen. Damit Unternehmen das Vertrauen von Verbraucher:innen gewinnen können, stellten sich fünf Faktoren als "sehr wichtig" heraus: 55 Prozent der Befragten wollen eindeutig wissen, die ihre Daten von den Unternehmen verwendet werden, 54 Prozent wollen von dem Unternehmen erfahren, wie die Daten geschützt werden und 51 Prozent wollen wissen, welche Art von Daten erfasst wird. Für 47 Prozent ist es wichtig, dass das Unternehmen die Möglichkeit bietet, als Gast zu bezahlen und für 41 Prozent, dass das Unternehmen nur ein Minimum an persönlichen Daten verlangt.

Willkommen im Jahr 2022: Ein Zehntel weiß nicht einmal, was der Inkognito-Modus ist

Wenn sie auf einer Website dazu aufgefordert werden, Cookies zu akzeptieren, lehnt jede:r Zweite üblicherweise manche, aber nicht alle Cookies ab. 37 Prozent akzeptieren dagegen alle Cookies und 12 Prozent lehnen alle Cookies ab. Darüber hinaus gaben 54 Prozent der Befragten an, ihre Cookies  "manchmal" zu löschen, 35 Prozent "oft" und 10 Prozent "nie". Eine weitere Möglichkeit, weniger persönliche Daten zu teilen, ist die Nutzung des Inkognito-Modus. So wird weder ein Browserverlauf angelegt, noch werden Cookies dauerhaft gespeichert. Obwohl dies den Verbraucher:innen Arbeit für das Löschen der Cookies abnimmt, scheint er für das Online-Shopping nicht oft zum Einsatz zu kommen. So gaben 55 Prozent der Teilnehmer an, ihn nie zu nutzen, wenn sie online einkaufen, und 11 Prozent wussten nicht einmal, was der Inkognito-Modus ist.  


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Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.