Mit dieser Antwort geben sich VZHH-Experten nicht zufrieden. Vielmehr sehen sie in der neuen Aufmachung einen groben Verstoß gegen die Nachhaltigkeitsversprechen des Brotaufstrichherstellers, der 2017 vom amerikanischen Finanzinvestor KKR aufgekauft wurde. „1000 Tonnen Rama müssen nun in einer halben Million mehr Plastikdosen abgefüllt werden“, haben die Verbraucherschützer ausgerechnet. Auch am neuen Slogan „100 % natürliche Zutaten" üben sie Kritik und weisen auf Bestandteile von Fettsäuren hin, die nachweislich im Labor hergestellt werden.

Weil der bereits der frühere Rama-Hersteller Unilver bei den Zutaten wiederholt mit „Tricksereien" (VZHH) aufgefallen war und der Brotaufstrich unterm Strich Jahr für Jahr um durchschnittlich neun Prozent teurer geworden sei, vermutet die VZHH die „gleiche fiese Masche" bei weiteren Upfield-Marken. Auch Sanella, Lätta und Becel seien abhängig von Marke und Füllmenge um 11 bis 25 Prozent teurer geworden, haben die Verbraucherschützer ermittelt.